Ist Susanna Capurso eine Betrügerin?
In der ARD-Serie „Lindenstraße“ spielt Susanna Capurso (52) die temperamentvolle Sabrina Scholz, eine Italienerin mit viel Herz.
Ihre Kollegin Annelinde Gerstl (60) ist in der RTL-Soap „Alles was zählt“ als hinterhältige Friederike von Altenburg zu sehen. Im wahren Leben scheint es eher andersherum zu sein.
Schauspielerin Annelinde Gerstl („Alles was zählt“, RTL) wartet seit Jahren auf ihr Geld.
Vor dem Amtsgericht Tiergarten startet demnächst der Strafprozess gegen Susanna Capurso und ihren Ex-Mann Rudi K. (61) wegen Betruges und unerlaubter Finanzdienstleistungen. Beide stehen unter dem Verdacht, Kollegin Annelinde Gerstl im Jahr 2004 um mindestens 51 000 Euro betrogen zu haben.
Annelinde Gerstl: „Ich war damals bei Susanna und Rudi zum Grillen eingeladen, irgendwann erzählten sie von einer Nationalbank, die sie mithilfe einer Firma in New York auf der Pazifik-Insel Tuvalu gründen wollten. Würde ich in diese Firma investieren, wäre mir in einem Jahr ein Gewinn von 50 Prozent sicher. Das klang vielversprechend, ich habe ihnen vertraut.“
Gutgläubig will Gerstl das Geld überwiesen haben. Nicht als Einzige, wie ihr Anwalt Dr. Dean Martinovic sagt: „Weitere Anleger sind auf die Versprechungen hereingefallen, insgesamt handelt es sich um einen durch Betrug erlangten Betrag von 325 000 Euro.“
Fakt ist: Die anvertrauten Gelder kamen nie bei der US-Firma an. Stattdessen sollen 77 000 Euro an Susanna Capurso gegangen sein, teilten Ermittler mit. Und: Zwei Tage nach der Gerstl-Überweisung von 51 000 Euro soll sich ihre „Lindenstraßen“-Kollegin ein BMW-Cabrio für 30 000 Euro gekauft haben – gezahlt wurde bar.
Quelle: Bild.de |