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Pressemitteilungen

Da ich beim besten Willen nicht alle Zeitschriften lesen kann, starte ich hier den Aufruf, beteiligt euch an dieser Rubrik und schickt mir Eure gefunden Presseartikel. Schickt Sie unter Hinweis der Quelle an .
Danke.

<<< Februar 2010 >>>
22.02.2010 Margret van Munster"Lindenstraße" trauert um Margret van Munster

Die "Lindenstraße" trauert um Margret van Munster. Die Schauspielerin, die mehr als 19 Jahre die Rolle der "Rosi Koch" verkörperte, verstarb am 22. Februar in Köln. Margret van Munster wurde 89 Jahre alt.

Ihren ersten "Lindenstraße"-Auftritt als Gabis Mutter Rosi hatte Margret van Munster am 4. Dezember 1988. Fast 20 Jahre verkörperte sie die Rolle der mitunter schrulligen, aber immer resoluten und dabei liebenswerten älteren Dame.

Neben ihrem Mann Hubert widmete Rosi Koch einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit Tochter Gabi, gepielt von Andrea Spatzek. Die Konflikte zwischen den beiden sind so legendär wie Rosis Knochenbrühe, die sie als Wunderwaffe gegen Wehwehchen jeder Art anbot und einsetzte.

Auf eigenen Wunsch der Schauspielerin wurde die Rolle der Rosi Koch im Mai 2007 aus der "Lindenstraße" herausgeschrieben. "Ich möchte gehen, solange ich noch geistig und körperlich fit bin und meinen Lebensabend genießen kann", erklärte die Wahl-Kölnerin damals.
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05.02.2010 Willie HerrenWilli Herren im Hotel festgenommen

Willi Herren hat schon wieder Ärger mit der Kölner Justiz: Der Lindenstraßen-Schauspieler wurde am Donnerstagmittag im Kölner Luxus-Hotel „Hyatt“ festgenommen.

Ein Taxifahrer hatte die Polizei gerufen, weil Herren die Kosten der Taxifahrt nicht bezahlen wollte. „Es ging um 15 Euro“, sagte ein Beamter. Der Schauspieler habe sich zu dem Hotel am Kennedy-Ufer in Deutz fahren lassen und sei dann ausgestiegen, ohne zu zahlen. Herren sei ins „Hyatt“ gegangen und checkte dann nach Rundschau-Informationen an der Rezeption ein. Der Taxifahrer lief hinter dem 35-Jährigem her und alarmierte dann die Einsatzkräfte, als Herren die 15 Euro erneut nicht übergeben wollte. Bei der Überprüfung der Personalien des 35-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass gegen Willi Herren ein Haftbefehl wegen Körperverletzung und Beleidigung bestand. Zu diesem Vorfall soll es im Raum Krefeld gekommen sein. Herren musste mit auf eine Wache im Rechtsrheinischen kommen, später wurde ihm der Haftbefehl verkündet. Er hatte zudem 1,6 Promille Alkohol im Blut. Gegen eine Zahlung von 5000 Euro könnte Herren wieder frei kommen.

Herren kam schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Im Mai 2008 wurde Herren vom Amtsgericht Köln wegen zweifachen Fahrens ohne Führerschein zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Im November 2008 wurde Herren wegen Fahrens ohne Führerschein, Trunkenheit am Steuer und Nötigung zu einer erneuten Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten sowie zwei Jahren Führerscheinsperre verurteilt.

Quelle: Kölnische Rundschau

04.02.2010 Liberale werfen ARD Parteinahme vor

Wegen kritischer Äußerungen über die FDP in der ARD-Serie "Lindenstraße" haben die Liberalen dem Sender Parteinahme vorgeworfen. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat überparteilich zu sein - gerade in Unterhaltungssendungen", sagte der medienpolitische Sprecher der FDP, Burkhardt Müller-Sönksen, der "Bild"-Zeitung zufolge. Er wage zu bezweifeln, "ob sich die ARD mit einer solchen einseitigen Parteinahme einen Gefallen tut".

In der Folge am vergangenen Sonntag hatte die Figur Jimi Stadler - ein Installateur und Familienvater - gesagt: "Die Politik hilft uns auch nicht. Unsere Super-FDP: Die steckt's den Hoteliers und den Ärzten hinten und vorne rein. Aber wir vom Handwerk, wir sind die Dummen. Wahrscheinlich, weil wir nicht gespendet haben."

Der WDR, der die Serie in der ARD verantwortet, weist die Kritik zurück. Die Autoren der Sendung hätten lediglich ein Thema mit Argumenten aufgegriffen, die ohnehin in der Debatte über die Steuererleichterungen geäußert worden seien, so eine Sprecherin des Senders: "Die Figur 'Jimi' spricht somit nicht für die ARD, sondern äußert eine zugespitzte Meinung in der Fernsehserie."

Die "Lindenstraße", die seit 1985 wöchentlich im Ersten ausgestrahlt wird, fiel immer wieder durch politische und gesellschaftskritische Themen und Aussagen auf. Deren politische Richtung ist dabei häufig die ihres Schöpfers, des bekennenden Alt-68ers Hans W. Geissendörfer.

Nach der von Helmut Kohl verlorenen Bundestagswahl 1998 sagte eine Figur: "Birnen zerschnipseln ist doch hochpolitisch. Komm, wir machen einen rot-grünen Salat."