Was besonders an den Büchern im letzten Listra-Jahr negativ auffällt: Die einzelnen Stränge sind in sich abgekapselt und wirken wie Vorschauen, die angerissen und nie zu Ende erzählt werden. Die verschiedenen Szenen ergeben kein zusammenhängendes, nachvollziehbares Gesamtbild mehr. Hana kann das Konzept Lindenstraße einfach nicht umsetzen. Mukbang - in Deutschland kaum verbreitet, angerissen und abgehakt, Tunten-Bier brauen, wo ist es geblieben? Und wieder einmal HIV positiv - man verträgt die Tabletten gut - erledigt. Pädophil - geht man einmal zur Beratung, geheilt! Paul schwul - eben noch einer mehr. Lisa Urkundenfälschung - oh sorry und weiter geht es! Beimer Bigamie - Hauptsache man hat Spaß! So zieht es sich doch wie ein roter Faden durch alle Folgen. Tiefsinnig, sauber recherchiert? Nein schnelllebig, billig, alles to go! Egal was und wer jetzt noch kommt, dieser Stuss hat überhaupt nichts mehr mit der Lindenstraße zu tun! Ich habe ALLE Folgen gesehen und quäle mich nur noch aus Gewohnheit und wegen ein paar sympathischer Darsteller/innen durch die letzten Folgen bis zum Ende. Ich hätte nie gedacht, dass man froh sein muss, wenn in 166 Tagen endgültig Schluss ist. Aber "Lebbe geht weider!"
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